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Mehrsprachigkeit, Untertitel und Corporate Design in der Filmproduktion

Professionelle Filmproduktion lebt von Präzision – in Bild, Ton, Storytelling und nicht zuletzt auch in der Distribution. Gerade bei Videos mit einem mehrsprachigen Publikum – egal, ob die verschiedenen Sprachgruppen durch Synchronisation (lippensynchron), Voice-over (Übersprechen) oder Untertitelung erreicht werden – stellt sich die Frage nach der professionellen Präsentation der Filmproduktion umso dringender. Neben der Wahl des geeigneten Kanals wie YouTube, Tiktok, Instagram, LinkedIn oder Vimeo ist die perfekte Anpassung an diese Gegebenheiten äusserst wichtig: Nur wer auf jedes Detail achtet, schafft einen einheitlichen Auftritt im Corporate Design. In diesem Beitrag zeigen wir, worauf es bei mehrsprachigen Filmproduktionen ankommt, in denen mit Untertiteln gearbeitet wird. Ein aktuelles Beispiel zeigt, wie eng technische Präzision, typografische Sorgfalt und Plattformkompatibilität miteinander verbunden sind. Zudem ist die Erstellung der verschiedenen Videos für die einzelnen Sprachen weniger aufwendig. Konkret schlagen wir vor, für jede Sprache einen Film zu generieren, mit Titel, Bauchbinden und Abspann, und aber alle Untertitel von jeweils allen Sprachen verfügbar zu machen.

 

Bauchbinde für Vimeo richtig platziert

Vimeo mit SRT UT und eingebrannt.

YouTube mit SRT-UT und eingebrannt.

Wie kann ich die Mehrsprachigkeit gezielt einsetzen? In einer Schweiz mit vier Amtssprachen ist Mehrsprachigkeit Standard. Doch gerade deshalb gilt: Weniger ist mehr. Eine Berufsbezeichnung sollte pro Sprachversion nur einmal und in der passenden Sprache erscheinen. Alles Weitere – wie Übersetzungen – gehört in die Untertitel. So bleibt das Bild klar und die Botschaft verständlich, ohne das Publikum mit unnötigen Dopplungen zu überladen.

Untertitel: eingebrannt oder wählbar?

Eine zentrale Frage ist, ob Untertitel fest ins Bild eingebrannt oder als SRT-Dateien im Player wählbar angezeigt werden sollen. Eingebrannte UTs wirken zwar fixiert, sind aber unflexibel und oft problematisch: Schriftart, Grösse oder Position lassen sich nicht anpassen, und Plattformen wie YouTube überlagern den Text teilweise mit eigenen Player-Elementen. Die bessere Lösung sind wahlweise Untertitel im Player. Sie ermöglichen den Zuschauer:innen, Sprache und Darstellung selbst zu bestimmen, und sorgen so für Barrierefreiheit, Professionalität und bessere Lesbarkeit auf allen Endgeräten. Auch ist diese Variante zukunftssicher, da allfällige Änderungen im Player nicht nachträglich, was leider sehr oft vorkommt, die eingebrannten Untertitel überdecken.

Safe Area – Theorie vs. Praxis

Design-Guidelines empfehlen, Textinhalte innerhalb einer Safe Area zu platzieren. Doch die Praxis zeigt: Je nach Plattform wird der Text unterschiedlich angezeigt. Auf Vimeo bleibt mehr Platz, während auf YouTube die Fortschrittsleiste Untertitel überdecken kann. Ein playerspezifisches Testing ist daher unverzichtbar. Wer Untertitel per SRT-Dateien einbindet, umgeht diese Hürde gleich ganz.

Saubere Vorlagen als Basis

Wer mit Vorlagen arbeitet, kennt das Problem: Beim Öffnen eines Projekts erscheinen Fehlermeldungen zu fehlenden Clips, Fonts oder Dateien. Im Produktionsalltag können es schnell Dutzende Hinweise sein – wie in einem aktuellen Beispiel gleich 97 Clips. Solche Fehler stören nicht nur, sie bremsen den gesamten Workflow. Abhilfe schaffen hier eine saubere Ordnerstruktur, bereinigte Verlinkungen und ein geleerter Cache. Nur wenn die technische Basis stimmt, lässt sich eine Filmproduktion effizient und professionell realisieren. Doch auch bei einer technisch einwandfreien Vorlage muss die Gestaltung richtig gemacht sein.

Schrift ist nicht gleich Schrift – und schon gar nicht im CD

Typografie ist ein zentrales Element jedes Corporate Designs. Doch nicht jede Schrift, die gleich aussieht, ist auch die richtige. Ein Beispiel: FrutigerLTCom ist eine ältere technische Variante, die zwar frei im Internet kursiert, aber weder rechtlich noch optisch den offiziellen Anforderungen entspricht. Für kommerzielle Projekte muss die lizenzierte FrutigerLTStd verwendet werden, die über Monotype erhältlich ist. Kleine Abweichungen in der Schriftwahl können die visuelle Einheitlichkeit stören – und im schlimmsten Fall sogar rechtliche Folgen haben.

Corporate Design als fortlaufender Prozess

Corporate Design lebt nicht von starren Regeln, sondern von einer konsequenten Umsetzung über alle Kanäle hinweg. Für Filmproduktionen bedeutet das: Vorlagen prüfen, typografische Details sauber abgleichen und Mehrsprachigkeit intelligent lösen. Erfahrung aus Projekten – etwa für das Schweizerische Rote Kreuz – zeigt, dass ein sauber abgestimmtes Corporate Design die Wiedererkennbarkeit stärkt und den Produktionsprozess erheblich vereinfacht.

Fazit fürs CD zur Mehrsprachigkeit und der Untertitel in der Filmproduktion

Mehrsprachigkeit, Untertitel und Corporate Design sind keine Nebensächlichkeiten, sondern entscheidende Bausteine für den Erfolg von Filmproduktionen. Wer hier präzise arbeitet, schafft einen professionellen Auftritt, der sowohl technisch überzeugt als auch kommunikativ Wirkung entfaltet. Professionelle Templates und Vorgaben schaffen Sicherheit und garantieren einen einheitlichen Auftritt.

? Kontaktieren Sie uns unter info[at]aloco[.]ch, wenn Sie Ihre Filmproduktion professionell mehrsprachig umsetzen und Ihr Corporate Design konsistent auf allen Kanälen sichtbar machen möchten.

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