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Autorenkorrektur im Kreativprozess der Grafiker

Wenn unsere Kundenberater eine Offerte schreiben für die Gestaltung eines Flyers, einer Broschüre, eines Jahresberichtes oder sonstigen Printprodukten, so steht in den Bedingungen unter Autorenkorrektur der Satz: Korrektur die vom ursprünglich eingereichten Manuskript abweicht, werden von uns gerne gemacht, der Aufwand wird aber gesondert in Rechnung gestellt. Warum genau schreiben wir das in unsere Offerten und was alles ist unter dem Begriff Autorenkorrektur zu verstehen? Wie können Sie Kosten für den Grafiker sparen, indem Sie den Kreativprozess optimieren und Autorenkorrekturen vermeiden? Lesen Sie die Tipps und Tricks für eine gute Zusammenarbeit mit dem Grafiker.

Autorenkorrektur im PDF.

Was verstehen wir Grafiker unter Autorenkorrektur?

Unter dem Begriff «Autorenkorrektur» verstehen wir im Grafik- und Publikationswesen die Überarbeitung eines Dokuments, die vom Autor selbst vorgenommen wird. Hierbei geht es darum, dass der Autor, nachdem ein Text gesetzt oder gestaltet wurde, diesen überprüft und gegebenenfalls Korrekturen oder Änderungen vornimmt.

Die Autorenkorrektur umfasst typischerweise folgende Änderungen:

  1. Textliche Änderungen: Anpassungen im Inhalt, wie das Hinzufügen oder Entfernen von Text, das Umschreiben von Passagen oder das Korrigieren von Rechtschreib- und Grammatikfehlern.
  2. Stilistische Anpassungen: Änderungen, die den Schreibstil betreffen, wie etwa die Anpassung von Formulierungen oder der Ausdrucksweise.
  3. Layout-Änderungen: Vorschläge oder Anweisungen, die das Layout betreffen, etwa das Verschieben von Textblöcken, die Anpassung von Schriftgrößen oder die Änderung der Textformatierung.
  4. Fachliche Korrekturen: Änderungen, die aufgrund von fachlichen oder inhaltlichen Überlegungen notwendig sind.

Es ist ein wichtiger Schritt im Publikationsprozess, da der Autor sicherstellt, dass das Endprodukt seinen Vorstellungen und Anforderungen entspricht. Die Autorenkorrektur erfolgt typischerweise nach einem ersten Layout-Entwurf und vor dem finalen Druck oder der Veröffentlichung.

Wann solle die Autorenkorrektur im Gestaltungsprozess vorgenommen werden?

Der erste Layout-Entwurf kann gut ohne finalen Text entstehen. Auch die Farben und die sonstigen Grafischen Elemente sind hier noch nicht gesetzt. Sobald Sie mit den Grafiker die ersten Layouts besprechen, ist dies ist der ideale Zeitpunkt für stilistische Korrekturen sowie für ein Feedback zum Gesamtdesign. Der Autor kann sicherstellen, dass das Layout seinen Erwartungen entspricht.

Ist das Gesamtdesign einmal fixiert, so wäre es wünschenswert, wenn der Autor oder die Autorin den final redigierten Text dem Grafiker liefern kann. Nach der Einarbeitung dieser Texte wird das Gesamtlayout erst ersichtlich. Oft macht der Grafiker hier noch ein paar Vorschläge, wie der Text besser umgeschreiben werden kann um in Layout zu passen. Sobald alles gesetzt ist, ist eine weitere Überprüfung durch den Autor sinnvoll. Diese Phase dient dazu, sicherzustellen, dass alle Korrekturen korrekt umgesetzt wurden und keine neuen Fehler entstanden sind.

Gut zum Druck (GzD)

Vor dem finalen Druck oder der Veröffentlichung wird immer das OK der Autorenschaft eingeholt. Das GzD bezieht sich auf die finale Freigabe eines Dokuments oder einer Druckvorlage. Wenn ein Dokument oder Layout den Status «Gut zum Druck» erhält, bedeutet dies, dass der Kunde oder Autor die endgültige Version des Dokuments überprüft und freigegeben hat und keine weiteren Änderungen mehr erforderlich sind. Es ist die verbindliche Zustimmung, dass der Publikationsprozess oder der Druckprozess beginnen kann. Die Bedeutung des Gut zum Drucks muss allen beteiligten klar sein.

  • Verbindlichkeit: Die Freigabe zum Druck ist eine verbindliche Zustimmung, dass die Druckvorlage genau so produziert werden kann. Der Kunde übernimmt die Verantwortung für eventuelle verbleibende Fehler.
  • Qualitätssicherung: Es stellt sicher, dass der Kunde oder Autor die endgültige Version gesehen und geprüft hat, was die Wahrscheinlichkeit von Fehlern und Missverständnissen minimiert.
  • Produktionsstart: Für die Druckerei ist das Gut zum Druck das Signal, mit der Produktion zu beginnen. Ohne diese Freigabe wird der Druckprozess nicht gestartet.

Insgesamt ist das Gut zum Druck ein kritischer Schritt im Druckprozess, der sicherstellt, dass alle Beteiligten mit der endgültigen Version des Dokuments einverstanden sind und der Druckprozess ohne weitere Änderungen starten kann.

Eine abschliessende Autorenkorrektur ist wichtig, um letzte Fehler zu beseitigen und das Dokument final freizugeben. Hier wird noch einmal das gesamte Werk auf inhaltliche Richtigkeit, formale Korrektheit und optische Stimmigkeit geprüft.

Ablauf und Zeitpunkt der Autorenkorrektur sind wichtig

Warum ist ein sorgfältiges Projektmanagement im Gestaltungsprozess so wichtig?

  • Effizienz: Frühzeitige Autorenkorrekturen verhindern, dass sich Fehler und Missverständnisse durch den gesamten Gestaltungsprozess ziehen, was aufwendige Nacharbeiten reduzieren kann.
  • Qualitätssicherung: Mehrere Überprüfungsphasen erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass das Endprodukt fehlerfrei und qualitativ hochwertig ist.
  • Kosteneffizienz: Änderungen im frühen Stadium des Layouts sind in der Regel weniger kostspielig als nachträgliche Anpassungen kurz vor dem Druck oder der Veröffentlichung.

Zusammenfassend ist die Autorenkorrektur ein iterativer Prozess, der an verschiedenen Punkten im Gestaltungsprozess stattfindet, um sicherzustellen, dass das Endprodukt den Erwartungen und Anforderungen des Autors entspricht. Je früher Sie uns aber ein sauberes, fehlerfreies Textdokument liefern, desto weniger Arbeit fällt bei uns an. Eine Fehlerkorrektur am Schluss des Gestaltungsprozesses kann schnell zu mehreren Stunden Arbeit führen, so zum Beispiel wenn mehrere Sprachvarianten, Filevarianten, Grössen oder Komprimierungen der Dateien bereits rausgerechnet worden sind und Sie nochmals die Farbe wechseln müssen.

Deshalb: Frühzeitig fehlerfreie Unterlagen liefern!
Besuchen Sie auch unsere Webseite zu Grafiker Bern, um sich ein Bild unserer Arbeiten zu machen.

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