VON DER ROLLE Kino-Dokumentarfilm, in Kombination mit kurzen Animationen.

Ein Kino-Dokumentarfilm über das Rollenverständnis von Mann und Frau mit Kindern, wo der Mann mehr Familienarbeit leistet als die Frau. Mit satirischen Animations Sequenzen mit «Ihn» und «Ihr», welche die herrschenden Rollenbilder parodieren.

  • Von Verena Endtner, in Koproduktion mit SRF.
  • Erscheinungsjahr: 2018

Titelblatt und Entwurf der Animationssequenzen untenstehend.

Dokumentarfilm Rollenverständnis Gleichberechtigung Rabenmutter Rabenvater
Dokumentarfilm Rollenverständnis Gleichberechtigung Rabenmutter Rabenvater
Dokumentarfilm Rollenverständnis Gleichberechtigung Rabenmutter Rabenvater
Dokumentarfilm Rollenverständnis Gleichberechtigung Rabenmutter Rabenvater

Die Protagonisten des Dokumentarfilms

Von der Rolle Dokumentarefilm von Verena Endtner in Koproduktion mit SRF über Rollenbilder und Gleichberechtigung
Von der Rolle Dokumentarefilm von Verena Endtner in Koproduktion mit SRF über Rollenbilder und Gleichberechtigung
Von der Rolle Dokumentarefilm von Verena Endtner in Koproduktion mit SRF über Rollenbilder und Gleichberechtigung
Von der Rolle Dokumentarefilm von Verena Endtner in Koproduktion mit SRF über Rollenbilder und Gleichberechtigung
Von der Rolle Dokumentarefilm von Verena Endtner in Koproduktion mit SRF über Rollenbilder und Gleichberechtigung
Von der Rolle Dokumentarefilm von Verena Endtner in Koproduktion mit SRF über Rollenbilder und Gleichberechtigung
Von der Rolle Dokumentarefilm von Verena Endtner in Koproduktion mit SRF über Rollenbilder und Gleichberechtigung
Von der Rolle Dokumentarefilm von Verena Endtner in Koproduktion mit SRF über Rollenbilder und Gleichberechtigung
Von der Rolle Dokumentarefilm von Verena Endtner in Koproduktion mit SRF über Rollenbilder und Gleichberechtigung

Synopsis

Obwohl gesellschaftspolitisch wichtige Schritte zur Gleichstellung von Mann und Frau realisiert werden konnten,hat sich in den Köpfen von Herr und Frau Schweizer wenig verändert. Noch immer dominieren die tradierten Rollenbilder. Dies manifestiert sich besonders deutlich in Paarhaushalten mit kleinen Kindern. 80% dieser Familien leben in einem traditionellen Familienmodell, mit einem Mann als «Ernährer» und einer Frau als Hauptverantwortliche für Familie und Haushalt.

Doch wie steht es um Familien, die sich bewusst für ein «progressiveres» Familienmodell entschieden haben, wo sich Väter stärker in der Betreuungsarbeit engagieren als Mütter? Was passiert in diesen Köpfen bezüglich Rollenverständnis von Mann und Frau?

Der Film ist eine Milieustudie mit Fokus auf die innerfamiliäre Situation von Mann und Frau. Drei junge Eltern, die sich für unterschiedliche unkonventionelle Familienmodelle entschieden haben, werden über ein Jahr hinweg im Alltag begleitet. Die Paare werden bezüglich ihrer Rollenwahrnehmung miteinander verglichen und es wird beobachtet, ob veränderten Rahmenbedingungen, wie Familienzuwachs oder Arbeitsbelastung, diese beeinflussen.

Die Milieustudie wird geschickt mit Animation auf einer zweiten Erzählebene verflochten. Klischees und verkrustete, geschlechtsspezifische Rollenbilder werden dabei lustvoll in Szene gesetzt und demontiert. Auf einer Metaebene können Aussagen so verdichtet, Ungesagtes hervorgehoben und Verhaltensweisen in Frage gestellt werden.

In der Animation wird ein fiktives Paar kreiert, sie Modedesignerin, er Werbefachmann. Unverhofft ins Dilemma Kind oder Karriere geraten, macht es sich auf die Suche nach möglichen Lösungen, wie reale Paare ihren Alltag mit Kindern meistern, ohne ihren Vorstellungen und Wünschen untreu zu werden. So begegnen sie unseren ProtagonistInnen.

Dabei treffen sie auf die lebenshungrige Tänzerin Maja mit ihrem Musikerfreund Theo, die unregelmässig arbeiten und sich Job und Hausarbeit fifty-fifty aufteilen. Köstlich, wie die Animationsfiguren das Künstlerpaar parodieren, wenn sie bei der Betreuung ihres kleinen Sohnes am Jonglieren sind. Sie finden den schüchternen Martin süss, der seinen Job als Polymechaniker aufs Spiel setzt, um mehr für seinen Sohn da zu sein. Dagegen stempeln sie seine Frau Kathrin als Rabenmutter ab. Sie ist Juristin und ihr war schon immer klar, dass sie trotz Kind nicht weniger als 80% arbeiten will. Die taffe Businessfrau Olivia, die in einem internationalen Konzern Karriere macht, irritiert sie, während der Hausmann Sandro, der die drei kleinen Kinder versorgt und daneben noch Zeit für sein Hobby, die Feuerwehr, findet, Bewunderung erntet.

Ob in der Milieustudie oder in den witzigen, parodierenden Animationsteilen: der Film sucht Antwort auf die Fragen, inwiefern geschlechtsspezifische Rollenmuster in Familien aufgebrochen werden können und ob dadurch ein gleichberechtigteres Zusammenleben entstehen kann.

Buch & Regie: Verena Endtner

Produktion: ALOCO GmbH

Hirschengraben 8

3011 Bern